
Liebe Schöneicherinnen und Schöneicher,
der neue Bürgermeister ist nun schon knapp ein
Jahr im Amt und seine Unterstützer haben den
Wahlkampfmodus noch immer nicht verlassen.
Sie schießen weiterhin gegen den vorherigen
Bürgermeister der SPD – Ralf Steinbrück. In der
letzten Sitzung der Gemeindevertretung waren
sich die Fraktionen der CDU/FDP, SCHÖN, ZfS und
AfS darin einig, dem Bürgermeister (damals Steinbrück) die Entlastung zum Haushaltsjahr 2023 zu verweigern, aber dem Jahresabschluss hat man zugestimmt. Sie sind verwirrt? Nun, wir sind es auch, insbesondere weil dafür nach Kommunalverfassung eine Begründungspflicht besteht. Aber niemand hat auch nur einen einzigen Grund in der Sitzung vorge- tragen. Die Abstimmung ergab einfach die Ablehnung. Herr Steinbrück soll nun „vorgeladen“ und „angehört“ werden. Fragt sich nur, welche konkreten Fragen man sich dann mittlerweile überlegt hat. Ansonsten könnte die Veranstaltung zu einer Farce werden. Wir rufen deshalb auf, mit offenen Karten zu spielen und fair zu bleiben.
Das unsouveräne Vorgehen beschädigt am Ende nicht den vorherigen Bürgermeister, sondern das Ansehen der gesamten Gemeindevertretung.
Ihre Maria Kampermann
Vorsitzende der SPD Schöneiche