
Wir leben in einem grünen Ort, nennen uns Waldgartenkulturgemeinde. Es gibt viele
Grundstücke mit kleinen und großen Gärten. Am Tag der offenen Gärten können wir
in viele hineingehen, bestaunen die Vielfalt, die Kreativität und Mühe der Gärtner. Wir
ehren jedes Jahr den schönsten Garten. Wir genießen das viele Grün. Damit das so
bleibt, braucht es aber auch viel Wasser. Leider regnet es zu wenig. Das Wasser
wird immer knapper und teurer. Die Mitteilung des WSE, den verpflichtenden
Wechsel des Gartenwasserzählers nicht mehr selbst vorzunehmen und es auf
bestimmte zertifizierte Firmen zu übertagen, hat viele Gartenbesitzer verunsichert
und verärgert. Beim WSE gab es einen einheitlichen Preis. Es gibt nun Firmen, die
hier maßlos übertreiben und die Situation ausnutzen. Aber ohne Gartenwasserzähler
muss auch das Abwasser dazu bezahlt werden. Gartenwasser produziert kein teures
Abwasser, geht in den natürlichen Kreislauf zurück. Jeder rechnet sich nun aus, was
günstiger ist. War das so gewollt? Soll damit vielleicht auch Wasser gespart werden?
Wenn jetzt mehr private Brunnen gebohrt werden, wird die Lage noch
unübersichtlicher.
Ein grüner, naturnaher Garten ist Lebensraum für Mensch und Tier. Das sollte keine
Frage des Geldes werden. Wir fordern den Wasserverband Straußberg-Erkner auf,
die Gartenwasserzähler-Regelung umgehend zurückzunehmen!