
Liebe Schöneicherinnen und Schöneicher,
Die Gemeindevertretung hat mit den Stimmen von CDU, Grünen und der LINKEN unseren Antrag, dass die Woltersdorfer Straße von der Rüdersdorfer Straße bis zum Gymnasium an der Wittstockstraße einen Radweg erhalten soll, mehrheitlich abgelehnt. Für die vielen Schülerinnen und Schüler, die dort ab September 2028 mit dem Fahrrad zur Schule fahren werden, ist das eine sehr ärgerliche und gefährliche Entscheidung. Sie sollen dann gemeinsam mit den Autos die Fahrbahn benutzen. Ein Tempolimit von 30 km/h und Hindernisse sollen dann sichere Radwege ersetzen. Seit Jahren wird von einigen Fraktionen die Umsetzung des Radwegekonzeptes gefordert. Und nun soll gerade dort, wo Kinder und Jugendliche zur Schule fahren, kein Radweg gebaut werden? Für uns als SPD ist das nicht nachvollziehbar. Hier wird einer Logik des Straßenverkehrsamtes gefolgt, die Autofahrer nicht mit zu vielen Verkehrsschildern „verwirren“ will. Also brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Radwege? Folgt man dieser Logik, können doch alle auf der Straße fahren!
Die SPD wird sich in den kommenden Beratungen weiter dafür einsetzen, dass die Woltersdorfer Straße, die zukünftig zum Schöneicher Gymnasium führt, einen Radweg erhält. Es geht um 600 Schüler, die das Recht auf einen sicheren Schulweg haben!
Ihre Maria Kampermann
Vorsitzende der SPD Schöneiche